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"Das ist die größte Herausforderung des Skispringens"

30. Dezember 2019, 00:04 Uhr
"Das ist die größte Herausforderung des Skispringens"
2018: Hannawald umarmt Stoch Bild: APA

OBERSTDORF. Der deutsche TV-Experte Sven Hannawald war der erste Grand-Slam-Sieger in der Tournee-Geschichte.

Auch die 68. Auflage der Vierschanzentournee mobilisiert die Massen. Sämtliche 22.000 Tickets für das gestrige Auftaktspringen in Oberstdorf waren seit Wochen vergriffen, nach dem heutigen Ruhetag rüstet sich Garmisch-Partenkirchen für einen Fan-Ansturm. Morgen (14 Uhr, ORF 1) geht es mit der Qualifikation weiter, am Mittwoch (14 Uhr, ORF 1) steigt traditionell das Neujahrsspringen vom Olympiabakken, wo der Schanzenrekord seit 2010 bei 143,5 Metern – aufgestellt vom Schweizer Simon Ammann – steht.

Österreichs Equipe wartet hier seit sechs Jahren auf einen Sieg. Den bis dato letzten der insgesamt 14 Erfolge feierte Thomas Diethart 2014. Der 27-jährige Tullner, der 2013/14 die Tournee für sich entschieden hatte, stellte seine Sprungski im April 2018 nach einer Fülle von Verletzungen und Comeback-Versuchen ins Eck. "Natürlich ist viel Wehmut dabei, aber ich weiß, dass es auch etwas anderes im Leben gibt", sagte er damals.

"Zehn Tage durchbeißen"

Der erste Grand-Slam-Sieger in der Tourneegeschichte, Sven Hannawald (2001/02), zieht nach wie vor den Hut vor Dietharts Husarenstück 2013/14. Damals war der Niederösterreicher ohne einen einzigen Weltcupsieg angereist und plötzlich über sich hinausgewachsen. "Das war weder Zufall noch Glück. Die Tournee ist die größte Herausforderung des Skispringens, Thomas musste sich zehn Tage durchbeißen. Und wenn man das so eindrucksvoll schafft, dann hat das mit Können zu tun", blickt Hannawald, der als TV-Experte für Eurosport arbeitet, zurück.

Nach dem Deutschen gewannen Kamil Stoch (Pol) 2017/18 und Ryoyu Kobayashi (Jpn) 2018/19 ebenfalls alle vier Bewerbe bei einer Tournee (Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck, Bischofshofen). "Wenn so etwas öfter passiert, ist es aus psychologischer Sicht sogar einfacher für die Athleten, weil man weiß, dass es nichts Unmögliches ist", erläuterte Hannawald.

Das Ende einer Ära?

Der legendäre Japaner Noriaki Kasai (47) wird bei dieser Tournee nichts gewinnen, der Oldie ist in der laufenden Saison noch ohne Weltcuppunkte und hat sich erstmals seit 25 Jahren nicht für das Vierschanzen-Event qualifiziert. "Ich fühle mich körperlich noch immer gut, ich werde nicht aufgeben", versprach der Routinier. Respekt vor diesem Stehvermögen. (alex)

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