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Abschied nehmen von treuen Begleitern in Pasching

Fotos: Tierfriedhof

10.05.2024

Seit über 35 Jahren betreibt die Familie Jarolim den oberösterreichischen Tierfriedhof/Tierkrematorium und bietet Tierhaltern die Möglichkeit, sich in Würde von ihren Lieblingen zu verabschieden.

Anneliese Jarolim gründete den Tierfriedhof 1988 mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Helmut.
Anneliese Jarolim gründete den Tierfriedhof 1988 mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Helmut.

Sie sind Freunde, Familienmitglieder, Seelentröster, Helfer und zuverlässige Begleiter: Haustiere bedeuten so viel für ihre Besitzer. Kein Wunder, dass der Tod eines geliebten Vierbeiners viele Menschen stark trifft und eine große Leere hinterlässt.

Familienbetrieb mit Herz

Trauernden Tierhaltern ein würdevolles Abschiednehmen zu ermöglichen, das ist das Anliegen des Tierkrematoriums mit Urnenfriedhof in Pasching. Im Jahr 1988 gründete Anneliese Jarolim den Betrieb gemeinsam mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Helmut. Inzwischen wird der Tierfriedhof/Tierkrematorium bereits in 3. Generation vom Schwiegersohn und gebürtigem Engländer Robert McCarthy weitergeführt, Anneliese Jarolim ist jedoch nach wie vor tatkräftig dabei und das mit Herz und Seele: „Wir sind ein kleiner, aber feiner Familienbetrieb. Es ist uns wichtig, den Menschen, die zu uns kommen, auf einer persönlichen Ebene zu begegnen.“ Betrieben wird das Unternehmen vom Büro in Traun aus, der Tierfriedhof und das Tierkrematorium befinden sich auf dem ehemaligen Flugzeughangar in Pasching.

Pietätvoll und individuell

Wie aber funktioniert eine Feuerbestattung für Vierbeiner? „Die verstorbenen Tiere werden je nach Absprache direkt zu uns gebracht oder von uns beim Tierarzt oder beim Besitzer abgeholt“, erklärt uns Anneliese Jarolim. Vor der Einäscherung – Erdbestattungen für Tiere sind in Oberösterreich nicht erlaubt – können sich die Besitzer in Ruhe von ihrem verstorbenen Haustier verabschieden. „Nach der Kremierung können die Tierhalter die Asche in einer Urne oder einem selbst mitgebrachten Gefäß mit nach Hause nehmen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Asche des Tieres in der Sammelurne beisetzen zu lassen oder ein Urnenkästchen zu mieten“, so Anneliese Jarolim. Die Mehrheit entscheide sich dafür die Urne mit nach Hause zu nehmen: „Viele sind einfach froh, wenn sie ihr geliebtes Tier nach dessen Tod wieder heimbringen können.“

„Es geht oft ganz schön nahe“

Ob Maus, Chamäleon, Affe, Schlange oder – wie in den meisten Fällen – Katze und Hund: Am Tierfriedhof in Pasching wurde schon von den verschiedensten Gefährten Abschied genommen.

Den Schmerz, den man empfindet, wenn ein geliebtes Tier stirbt, kann Anneliese Jarolim, selbst Hundemama, nachvollziehen: „Ich muss mich da schon oft zusammenreißen, dass ich nicht mitweine.“ Vor kurzem feierte die rüstige Dame ihren 82. Geburtstag. Im Familienbetrieb steckt ihr ganzes Herzblut. Damals, bei der Gründung Ende der achtziger Jahre, habe es mancherseits noch Unverständnis gegeben und das Ehepaar Jarolim musste einige Hindernisse überwinden: „Drei Jahre dauerte es, bis die Genehmigung durch war!“

Der Tierfriedhof war der Lebenstraum des verstorbenen Helmut Jarolim, den er mit Unterstützung seiner Frau Anneliese verwirklicht hatte. Ein Lebenstraum, der zahlreichen Tierfreunden Trost gespendet hat und spenden wird.

Oberösterreichischer Tierfriedhof / Tierkrematorium
Tel. 0699 / 178 727 40
www.tierfriedhof-pasching.at