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Unwetter ließen Tourismus-Nächtigungen im September sinken

Von nachrichten.at/apa, 31. Oktober 2024, 19:34 Uhr
Hotel
(Symbolbild) Bild: Colourbox

WIEN. Das Hochwasser und die Unwetter in Teilen Österreichs haben den Tourismus im September hart getroffen.

Die Nächtigungen in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen sind österreichweit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent auf 11,30 Millionen gesunken, wie die Statistik Austria am Donnerstag mitteilte. Die Nächtigungszahlen im Sommer sind trotz des September-Einbruchs auf Höhenflug.

Sommersaison mit bestem Ergebnis seit 1981

"Die laufende Sommersaison bilanziert dennoch mit einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber der Vorjahressaison weiterhin positiv und weist das beste Ergebnis seit 1981 auf", so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas in einer Aussendung. Für die bisherige Sommersaison 2024 (Mai bis September) wurden insgesamt 72,48 Millionen Übernachtungen gezählt. Die Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland beliefen sich laut Statistik Austria auf 51,72 Millionen (+0,7 Prozent), während bei Gästen aus dem Inland 20,76 Millionen (-0,7 Prozent) Nächtigungen registriert wurden. Bei den Ankünften wurden 23,09 Millionen (+1,7 Prozent) Gäste gezählt.

Je nach Unterkunftskategorie fiel die Nächtigungsentwicklung in der laufenden Sommersaison unterschiedlich aus: "Der 5/4-Stern Bereich sowie die gewerblichen Ferienwohnungen haben mit 3,1 Prozent bzw. 4,8 Prozent die größten Zuwächse", erklärte Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) in einer schriftlichen Stellungnahme. Im 3-Stern-Bereich und bei Privatquartieren habe es mit einem Minus von 3 Prozent bzw. 6,1 Prozent "tendenziell die größten Rückgänge bei den Nächtigungen" gegeben.

Herbstferien: Touristiker zufrieden

Zum Verlauf der Herbstferien äußerte sich der Obmann des WKÖ-Fachverbandes Hotellerie, Hans Spreitzhofer, "vorsichtig optimistisch": "Wir sind mit der Buchungslage zufrieden und sehen auch, dass die Herbstferien in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen haben", sagte der Branchensprecher laut Aussendung. "Heuer spielen uns auch das großartige Wetter und die dadurch bedingten kurzfristigen Buchungen perfekt in die Hände."

Im laufenden Jahr wurden bis September laut Statistik Austria 126,98 Millionen Nächtigungen registriert, um 1,06 Millionen (+0,8 Prozent) mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. WKÖ-Vertreter Spreitzhofer verwies trotz positiver Nächtigungszahlen und "einer guten Buchungslage" für die Wintersaison 2024/2025 auf den "wirtschaftlichen Druck": "Gute Nächtigungszahlen allein sichern nicht die wirtschaftliche Stabilität der Betriebe", betonte er. "Entscheidend ist das operative Betriebsergebnis, das in der Branche im Jahr 2023 bereits um 2 bis 4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2022 zurückgegangen ist." Viele Betriebe würden mit steigenden Kosten kämpfen.

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roeserl (1.449 Kommentare)
am 01.11.2024 07:28

Zum Wirtesterben...Warum duckt sich die Politik beim Wirtesterben?Man wird gezwungen,in den Klotzkasten zu schauen anstatt mit Freunden im Wirtshaus zu dikutieren,unterhalten ,essen ,feiern,das alles wird mit Gewalt zerstört.Früher ,vor 20 Jahren gabs noch mehrere Wirtshäuser.Vereine!Geschäfte,Banken,Post,Pfarrer,Kirchenfeste,Gemeindefeste,, Wo sollen die Beteiligten nachher hingehen? Wenn ein Konzern schreit,daß er nicht mehr leben kann ,rennt die ganze Politik zusammen (und wenn Millione geflossen sind hauensie ab,sieht man momentan wieder!)um ihnen wieder auf die Füsse zu helfen aber bein der kleine Infrastruktur ...NIX! es wird nur noch aufwändiger! Und das unselige Rauchverbot bringt noch den engagiertesten Wirtum den Verstand!

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