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Josef Knoll: Ein politisches Leben für Freistadt

Von Barbara Eidenberger, 29. Jänner 2013, 00:04 Uhr
Ein politisches Leben für Freistadt Von Barbara Eidenberger
Knoll prägte Freistadt. Bild: privat

Betroffenheit in der ganzen Stadt hat die Meldung vom plötzlichen Ableben von Altbürgermeister Josef Knoll ausgelöst.

Der weit über die Stadt hinaus bekannte und beliebte Kommunalpolitiker war einer der aktiven „Schrittmacher“ Freistadts. In seiner 14-jährigen Amtszeit als Bürgermeister der Stadt wurden wichtige Projekte wie das Hallenbad oder die Doppelhauptschule umgesetzt, wurde das Krankenhaus an das Land übertragen und die Landesmusikschule eröffnet.

Als Freistädter Bürgermeister war er nicht nur ein Mann der Tat, sondern hatte stets auch ein offenes Ohr für die Probleme der Stadtbevölkerung. Was nicht als bloße Redensart zu verstehen ist, denn Josef „Pepi“ Knoll kannte die Freistädter nahezu lückenlos auch mit Namen. Mit Altbürgermeister Knoll verliert die Stadt also eine Persönlichkeit, die fast zwei Jahrzehnte lang ihre Entwicklung mitgeprägt hat. Geboren wurde Knoll 1926 in Leopoldschlag. Von 1946 bis 1983 war er als Beamter in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt tätig und hatte die Leitung der Bezirksaltenheime Freistadt und Lasberg inne. Sein politisches Interesse erwachte bald und 1961 wurde Knoll ÖVP-Stadtrat. 1969 übernahm er schließlich die Position des Vizebürgermeisters, 1973 schließlich wurde Knoll Bürgermeister. Zur gleichen Zeit – genauer gesagt 1971 – zog er in den Nationalrat ein. Von dort wechselte der Freistädter in den Bundesrat, wo er 1979 den Vorsitz übernahm und diesen bis 1984 innehatte.

Bekannt war der Freistädter nicht nur für seine zahlreichen politischen Funktionen, sondern besonders auch für seine Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Am 10. Jänner verstarb Knoll im 87. Lebensjahr während einer Urlaubsreise in Dubai. Bei seinem Begräbnis nahm fast ganz Freistadt Abschied von diesem für die Stadt so prägenden Mann.

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