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Ford Puma Gen-E:: Wegfall der Auspuffanlage bringt 139 Liter mehr Kofferraumvolumen

Von Clemens Schuhmann, 11. Jänner 2025, 06:04 Uhr
Wegfall der Auspuffanlage bringt 139 Liter mehr Kofferraumvolumen
Der vollelektrische Ford Puma Gen-E hat ein Akkupaket mit 43 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität an Bord – das reicht für bestenfalls 370 Kilometer. Bild: Ford

Ford Puma Gen-E: Der vollelektrische Kleinwagen glänzt mit viel Stauraum, niedrigem Verbrauch und anständiger Reichweite – ab sofort ab 36.890 Euro

Ford Europa, der Ableger des großen US-Autoherstellers, braucht dringend Erfolgserlebnisse. Der konsequent eingeschlagene Weg in Richtung E-Mobilität hat in der Modellpalette zu enormer Disruption geführt. Erfolgsmodelle wie etwa ein Fiesta, ein Galaxy oder ein C-Max, die sich zwischen Gibraltar und Nordkap jahrzehntelang sehr gut verkauft haben, wurden kurzerhand aus dem Programm genommen und durch (größere und teurere) Elektromodelle ersetzt.

Der Erfolg dieser Strategie ist aktuell noch recht überschaubar: In den ersten elf Monaten 2024 kam Ford bei den Pkw-Neuzulassungen in Österreich nur noch auf Platz 16 – mit 2,6 Prozent Marktanteil. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es noch 3,7 Prozent und Platz zwölf. Von Jänner bis November 2022 waren es überhaupt 5,2 Prozent und Platz sechs gewesen.

Mit dem neuen Ford Puma Gen-E wollen die Kölner nun an vergangene Erfolge anknüpfen. Die vollelektrische Version des gefragten Kompaktfahrzeugs überzeugt mit überraschend viel Platz, großzügiger Ausstattung und geringem Verbrauch.

Wegfall der Auspuffanlage bringt 139 Liter mehr Kofferraumvolumen
574 Liter Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung Bild: Ford

574 Liter Kofferraumvolumen

Der Wegfall des konventionellen Antriebsstrangs (Verbrennungsmotor, Getriebe, Auspuffanlage) schafft auf einer Grundfläche von nur 4,2 × 1,8 Metern jede Menge Platz. Vor allem das Stauraumvolumen ist bemerkenswert: Unter der Fronthaube geht sich nun sogar ein "Frunk" mit 43 Litern Volumen aus. Das ist ja nicht immer so. Das Kofferraumvolumen legt gar um 139 Liter auf nunmehr 574 Liter zu. Und die auswaschbare "MegaBox" unter dem Kofferraumboden wird im vollelektrischen Ford Puma Gen-E zur deutlich größeren GigaBox. Darin können zum Beispiel dreckige, nasse Schuhe bequem transportiert werden. Denn MegaBox bzw. GigaBox haben einen Wasserabfluss nach draußen.

Die Ausstattung des Puma Gen-E ist umfangreich. Bereits die Basisversion hat das Infotainmentsystem "Ford Sync 4" inklusive 12,0-Zoll-Touch-screen an Bord. Dazu kommen DAB+-Radio, 17-Zoll-Aluräder, elektrische Parkbremse und eine induktive Ladestation für Smartphones.

Wegfall der Auspuffanlage bringt 139 Liter mehr Kofferraumvolumen
Digitales Cockpit mit 12,0 Zoll großem Touchscreen auf der Mittelkonsole Bild: Ford

Bang & Olufsen-Soundsystem

Die Topversion "Premium" fährt dann überhaupt mit LED-Matrix-Licht, schlüssellosem Fahren, 18-Zoll-Alus, Soundsystem (Bang & Olufsen) und elektrischer Heckklappe vor.

Auffällig im sehr aufgeräumten Cockpit, das vom großen Touchscreen dominiert wird, ist, dass der Gangwählhebel von der Mittelkonsole an die Lenkradsäule gewandert ist. Das schafft Platz für weitere Ablagen, Ladeschale und Getränkehalter.

Die Bestellbücher für den Ford Puma Gen-E sind bereits offen, die Preisliste startet bei 36.890 Euro. Wird davon die E-Autoförderung abgezogen, öffnen sich die Puma-Türen bereits ab 31.490 Euro. Die besser ausgestattete Version Premium kostet um 2500 Euro mehr.

Der elektrische Antriebsstrang
43-kWh-Akku an Bord Bild: Ford

er elektrische Antriebsstrang

168 PS Systemleistung: Der neue Ford Puma Gen-E verfügt über einen Elektromotor mit einer Systemleistung von 124 kW (168 PS), die Kraftübertragung erfolgt über die vorderen Räder – mittels einstufigem, direktem Getriebe.

43 kWh nutzbare Kapazität: Das Akkupaket im Ford Puma Gen-E hat eine nutzbare Kapazität von 43 Kilowattstunden (kWh). Das soll aufgrund des niedrigen WLTP-Normverbrauchs (13,1 bis 14,5 kWh je 100 Kilometer) bestenfalls 376 Kilometer Reichweite ermöglichen.

100 kW Ladeleistung: Nachgeladen wird der Lithium-Ionen-Akku mit 11 kW an der Wallbox (AC) oder mit maximal 100 kW am Schnelllader (DC). Oder anders gerechnet: Schon ein Ladevorgang von zehn Minuten genügt, um Energie für weitere 124 Kilometer Reichweite an Bord zu holen.

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Autor
Clemens Schuhmann
Leiter Auto & Motor
Clemens Schuhmann
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1  Kommentar
1  Kommentar
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edith1966 (856 Kommentare)
vor einer Stunde

wie man hört will die FPÖ die Förderungen für E Autos streichen und den selben fatalen Fehler wie die Deutsche Bundesregierung machen da wird es nur noch wenige interessieren sich ein E-Auto anzuschaffen LEIDER!
Denn für die meisten ist der Anreitz finanzieller Natur
Gerade jetzt wo diese Technik langsam angenommen wird

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