Unwetter: Betroffene Schüler automatisch entschuldigt
Die heftigen Unwetter seit Freitag haben in einigen Teilen Österreichs auch die Infrastruktur massiv betroffen.
Schulkinder in betroffenen Gebieten sind deshalb am Montag automatisch entschuldigt, teilte das Bildungsministerium am Sonntag mit. Ebenso gelten Schülerinnen und Schüler automatisch als entschuldigt, die nicht zur Schule kommen können, weil ihnen wegen Behinderungen im Verkehr der Schulweg nicht möglich ist oder weil dieser infolge der Schäden zu gefährlich wäre.
- Lesen Sie auch: Hochwasser- die aktuellen Entwicklungen im Liveblog
Sofern ganze Schulstandorte geschlossen werden müssen, werden die Eltern, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte direkt vom Schulerhalter, also der betroffenen Gemeinde, oder der Direktion heute noch verständigt, heißt es in der Regelung des Ministeriums. Sollten geplante Schulveranstaltungen abgesagt oder verschoben werden müssen, so werden die Eltern, die Schülerinnen und Schüler direkt über die Schule informiert.
Bildergalerie: Der Dauerregen in Oberösterreich und seine Folgen
Galerie ansehenLehrer im Katastrophendienst freigestellt
Für Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal an Schulen gilt sinngemäß dieselbe Regelung. All jene Lehrkräfte und Verwaltungsbediensteten, die im Katastrophenschutz zum Beispiel im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr tätig sind und deren Anwesenheit im Katastrophengebiet unmittelbar erforderlich ist, sind automatisch freigestellt.
Kindergartenkinder entschuldigt
Analog dazu wird in Niederösterreich, das von den Unwettern besonders stark betroffen ist, auch der Kindergartenbetrieb gestaltet. "Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr gelten mit Benachrichtigung der Kindergartenleitung ebenso als entschuldigt. Dort, wo es die aktuelle Lage zulässt, soll jedenfalls ein Betreuungsbetrieb aufrecht erhalten bleiben. Sollte es zu einer Veränderung der aktuellen Lage kommen, werden umgehend Informationen an die Erziehungsberechtigten ergehen", teilte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) in einer Aussendung mit.
Österreichs wäre es gut, wenn Linke und Rechte Parteien die Gemeinheiten im Wahlkampf lassen und gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und Karl Nehammer im Krisenstab an den Sicherheits-Maßnahmen in den Unwettergebieten arbeiten könnten.
Babler krempelt die Ärmel hoch und hält nicht nur das Kriesenteam auf.